Grußwort zum AGORA-Neustart

 

"Aller Anfang erfüllt das Herz mit Hoffnung."

Johannes XXIII.

 

Liebe AGORA-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer,

 

hinter uns liegen schwierige Monate. Das gilt auch für mich. Die Corona-Krise war und ist nicht nur im schulischen Bereich in vielerlei Hinsicht eine große Herausforderung. Sie hat auch die bislang üblichen Formen von Erwachsenenbildung häufig be- oder sogar verhindert. Seminare in Videoform sind üblich geworden - mit allen Vor- und Nachteilen.

 

Nach 27 Jahren Tätigkeit stand auch AGORA in den letzten Monaten am Scheideweg. Angesichts diverser Probleme und Konflikte stellte sich mir die Frage: Lohnt es sich noch, neben den Belastungen der hauptberuflichen Tätigkeit das AGORA-Seminarangebot aufrechtzuerhalten?

 

Dass ich diese Frage schließlich mit "Ja" beantworten konnte, ist eine Folge der angeregten Diskussionen in den AGORA-Videoseminaren dieses Jahres. Vielfach habe ich sie als eine inhaltliche Bereicherung erfahren, die die organisatorischen und institutionellen Probleme vergessen ließen. Dieser Kern, dieser Sinn der Veranstaltungen hat mich zum Weitermachen motiviert. Und so waren letztlich Sie es, die aktiven und diskussionsfreudigen AGORA-Teilnehmer*innen, die AGORA am Leben erhalten haben.

 

AGORA wird nun in Zukunft ein "philosophisch-literarischer Lese- und Diskussionskreis" sein, für den ich wie in den Anfangsjahren des Instituts als Leiter persönlich verantwortlich bin. Diese Organisationsform ist angesichts der üblichen Zahl an Teilnehmer*innen angemessen und im Unterschied zu anderen Modellen ohne größeren Aufwand umsetzbar.

 

Ich freue mich auf Ihre Teilnahme an den AGORA-Seminaren!

 

Dr. Martin Krieger

Leiter von AGORA