Alter und Altern in philosophischen Perspektiven

Dank Wohlstand und Medizin werden wir immer älter. Und folglich ist auch die Frage des Alterns und des Alters neu zu bedenken. Gleichwohl müssen wir begreifen, dass sie Urphänomene des Lebens sind, die uns von jeher als Natur ausweisen, als solche in allen Phasen der Menschheitsgeschichte und in allen Kulturen gegenwärtig waren und stets von der Philosophie und Weisheitsliteratur thematisiert wurden. In Anknüpfung an diese Tradition sollten wir das Alter weder in unsinniger Weise verdüstern noch im Sinne der Ideologie von ewiger Fitness und Jugend idealisieren.

In unserem Seminar wollen wir der Frage nachgehen, wie wir in einer humanen Kultur Alter und Altern begreifen und leben sollten. Dazu ziehen wir Auszüge aus folgenden Texten heran:

Simone de Beauvoir, "Das Alter" (Rowohlt, 1972);

Norbert Bobbio, "Vom Alter - De senectute" (Verlag Klaus Wagenbach, 1997);

Odo Marquard, "Endlichkeitsphilosophisches. Über das Altern" (Reclam, 2013);

Wilhelm Schmid, "Gelassenheit. Was wir gewinnen, wenn wir älter werden" (Insel Verlag, 2014);

Otfried Höffe, "Die hohe Kunst des Alterns. Kleine Philosophie des guten Lebens" (Verlag C. H. Beck, 2018)

Leitung: Dr. Martin Krieger

Ort: Villa der Senioreninitiative Höchst, Gebeschusstr. 44, Frankfurt-Höchst

Teilnahmegebühr pro Treffen: 15,- €

Mindestteilnahmezahl: jeweils 3 Personen